Ferne Länder, fremde Kulturen, meine zweite große Leidenschaft

Das Leben ist eine Reise und wer reist, lebt zweimal.“ Diese Weisheit von Omar Khayyam unterschreibe ich zu 100 Prozent, denn seit jeher zieht es mich in die Welt hinaus.

Schon im zarten Alter von vier Jahren durfte ich gemeinsam mit meinen Großeltern die großartige Erfahrung einer Reise ans Meer machen. Wir fuhren ins ehemalige Jugoslawien nach Split und verbrachten dort wundervolle Tage. Heimweh? Fehlanzeige! Die Sehnsucht, die mich damals packte, lässt mich seither nicht los. Auch wenn meine Erinnerung an den Aufenthalt an der Küste nur noch ein verschwommener gedanklicher Nebel ist, war es doch prägend für mich. Meine Großeltern erzählten mir später im Erwachsenenalter, dass ich die Reise wohl bereits damals in vollen Zügen genossen habe. Den Drang, in andere Welten einzutauchen und Landschaften zu entdecken, blieb zumindest bis zum heutigen Tag ungebrochen.



In meinen Kindertagen erkundete ich die nähere Umgebung und verlebte die Ferien unweit meiner Heimatstadt. Im schönen Rauris, im Salzburger Pinzgau, war ich Sommer wie Winter zu Gast. Ich fuhr Schi, erklomm so manche Alm und erfreute mich an der Schönheit der Natur. Zu meinem Glück nahm mich meine Tante, die dort wohnt, immer gerne bei sich auf und auch für die Reise dorthin, stieg ich manches Mal allein in den Zug. Ich war gerade einmal acht Jahre alt, als ich mich „solo“ auf den Weg zu ihr machte. Ausgestattet mit meiner kompletten Schiausrüstung und jeder Menge Vorfreude im Gepäck, machte ich mich auf. Sollte an dieser Stelle der Eindruck entstehen, meine Eltern hätten mich nicht wohlbehütet, dann möchte ich festhalten, dass dieser Anschein in keinster Weise den Tatsachen entspricht. Ich bin dankbar für mein Glück, in einem liebevollen Zuhause aufgewachsen zu sein und insbesondere mit meiner Mutter verbindet mich bis heute eine herzliche, enge Beziehung.


„Der Wunsch, zu reisen, wurde mir offenbar in die Wiege gelegt.“


Und dennoch komme ich auch immer wieder gerne nach Hause und damit zu meinen Wurzeln zurück. Der Entdeckergeist ist geblieben, was sich jedoch im Laufe der Jahre gewandelt hat, ist mein Horizont. Dieser hat sich mit jeder Destination und jeder Erkundungstour erweitert. Unbekannte Kulturen zu erleben und das Unbekannte zu erforschen, steht regelmäßig auf meiner Wohlfühl-Agenda. Mein Mann teilt vorteilhafterweise meine Passion und ist darüber hinaus ein idealer Gefährte – im Alltag wie auf Reisen. Dabei sind Pauschalreisen so gar nicht unser Ding. Bei der Planung legen wir beide größten Wert auf Individualität und die Freiheit, unseren Impulsen ganz spontan folgen zu können. Das spiegelt sich in der Wahl unserer Reiseziele ebenso wider, wie in der Buchung unserer Unterkünfte und Fortbewegungsmittel. Ob nah oder fern, ob Tauchen oder Biken, ob Wüste oder Citytrip: Hauptsache auf, auf und davon! Das führte uns in den letzten 15 Jahren unter anderem auf die Seychellen, nach Mauritius und Namibia. Aber auch Florenz, Istanbul und viele weitere Städte durchstreiften wir; die Kamera und den Erkundungsgeist stets im Anschlag.



Die weißen Flecken auf meiner persönlichen Landkarte sind im Laufe meiner Touren bunt geworden und ich habe sie mit zahlreichen Fotos dokumentiert. Dabei lege ich immer besonderes Augenmerk darauf, Land und Leute in ihrer Einzigartigkeit einzufangen. Authentische Bilder zeugen vom echten Leben, von der Vollkommenheit der vermeintlichen Unvollkommenheit und von Menschen mit ihrer ganz persönlichen Geschichte.


Folge mir auf meinem Blog rund um die Welt. Ich lade dich ein, eine spannende Reise mit mir anzutreten, auf der ich dich in die Sphären der „Terra incognita“ mitnehme und meine Erfahrungen gerne mit dir teile. Denn die großartigste Sehenswürdigkeit ist das, was du mit ganzem Herzen erlebst und als Erinnerung in dir trägst. Lass uns gleich gemeinsam losstarten und uns auf den Weg machen.







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